Beteiligung, Vernetzung und Kooperation

(ehemals Handlungsfelder "Mehr Partizipation der Bewohner und Akteure", später "Beteiligung, Vernetzung und Einbindung der Partner ")

Einerseits sollen Vorurteile und Informationslücken abgebaut und gleichzeitig Kommunikationsnetze und systematische Berichterstattung entwickelt werden. Diese Strategie führt zu neuen Impulsen bei der Beteiligung an der Stadtteilentwicklung. Realistische Perspektiven für die Entwicklung im Stadtteil können diskutiert und Identifikationsmöglichkeiten mit den Quartieren geschaffen werden. Oft herrscht ein anderes Innenimage im Vergleich zum vorurteilsbehafteten Außenimage. Ziel ist es, den Ruf eines Stadtteils zu stärken sowie über Informations- und Beteiligungsstrategien für eine positive Präsenz in den Medien zu sorgen.

2024

2023

2022

2021

2020

2019

2009

ehemals: Mehr Partizipation der Bewohner und Akteure

2008

ehemals: Mehr Partizipation der Bewohner und Akteure

Hausrunde „F1“

Foto: QM Mehringplatz

Zielgruppe: Träger und Initiativen in der Friedrichstraße 1

Zeitraum: April – Dezember 2021

Projektträger: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. Soziales

Veranstaltungsort: Friedrichstraße 1

Fördersumme: 15.000 € (Projektfonds)

Ziele:

  • Vernetzung, Problemklärung, Abstimmung und Zukunftsplanung der Träger in der F1
  • Förderung eines wertschätzenden Umgangs im Haus
  • Etablierung eines Leitmotivs, gemeinsamer Hausregeln und eines abgestimmten Nutzungskonzeptes

Beschreibung: Um für die Akteure im geplanten Stadtteilzentrum F1 den gemeinsamen Abstimmungsprozess für quartiersrelevante Belange und die Zusammenarbeit im Haus zu verbessern, wurde mittels externer, neutraler Moderation durch den vom Bezirksamt beauftragten Dienstleister raumscript eine regelmäßige Austauschrunde ins Leben gerufen. In monatlichen Treffen kamen die NutzerInnen des Hauses zusammen, um klare Absprachen zu übergeordneten Themen zu verabreden, Nutzungsvereinbarungen zu besprechen und Missverständnisse aus der alltäglichen Arbeit aufzubrechen. Damit konnte ein Grundstein für das kooperative und vernetzte Miteinander im Haus gelegt werden, der sich an dem Prinzip der inklusiven Gemeinwesenarbeit im Interesse der Nachbarschaft orientiert.

Auf- und Ausbau, Koordination und Fortführung des Kieznetzwerks „Friedrich&Mehr“

Foto: Wassertor e.V.

Zielgruppe: soziale und kulturelle Einrichtungen, Unternehmen, gewerbliche Akteure und gemeinwesenorientierte Akteure im Quartier

Zeitraum: November 2019 – Dezember 2024

Projektträger: Wassertor e.V.

Kooperationspartner: ZLB, gewobag und Stadtbienen e.V.

Veranstaltungsort: Mehringplatz

Fördersumme: 234.000 € (Projektfonds)


Ziele:

  • Stärkung des Gemeinwesens durch die Einbindung kultureller, sozialer und gewerblicher Akteure im QuartierFörderung des Bewusstseins der Netzwerkpartner:innen für die Probleme und Bedürfnisse in ihrem Gebiet
  • Aufzeigen konkreter Möglichkeiten des sozialen Engagements von kulturellen Einrichtungen und Unternehmen im Quartier
  • Initiierung neuer konkreter Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen, Unternehmen sowie gemeinwesenorientierten Einrichtungen, Initiativen und Vereinen des Quartiers

 

Beschreibung:

In Bezug auf die Entwicklung des Gebietes öffnet sich eine Schere: Während im Kiez und entlang der Friedrichstraße Kultureinrichtungen, Initiativen und das Gewerbe insbesondere mit jungen international geprägten Mitarbeiter*innen und Selbständigen wachsen, bleibt auf der anderen Seite der Unterstützungsbedarf der Bewohner*innen und sozialen Organisationen immens hoch. Letztgenannte profitieren bisher nur wenig von der erstgenannten Entwicklung. Das Projekt weckt das gemeinwohlorientierte Engagement für das Gemeinwesen, fördert, stärkt und bringt beide Welten zusammen. Durch den Austausch und Dialog hilft das Netzwerk Friedrich&Mehr dabei, gemeinsame Interessen zu finden, diese auszubauen und konkrete Kooperationen entstehen zu lassen, die einen Mehrwert für das Quartier darstellen. Zu Beginn musste sich das Projekt inhaltlich den Herausforderungen der Corona-Pandemie stellen und geplante Veranstaltungsformate, wie regelmäßige Netzwerktreffen und Vernetzungs-Lunches, umgestalten. Mit der Zeit kristallisierten sich starke Partnerschaften insbesondere mit sozialen und kulturellen Organisationen heraus. Durch gezielte Beziehungsarbeit und geeignete Formate konnte eine kontinuierliche Zusammenarbeit initiiert und Synergien gebildet werden, dessen Ergebnisse im Verlauf des Projektes weiterwachsen werden. Das Netzwerk ermöglichte bereits vielfältige Kooperationen zwischen den Partner:innen, die das gemeinwesenorientierte Engagement am Mehringplatz und der südlichen Friedrichstadt stärkten. Beispielsweise erfolgte bereits wiederholt eine Koordination und gemeinsame Informationsvermittlung zu Sommerferienangeboten, die Bildung von Arbeitsgruppen zur Frage der Kinder- und Jugendangebote am Mehringplatz und die Organisation und Durchführung der Kiezfeste „Kiezfrühling“ und „Wintermuckel“. Zudem konnten durch die Netzwerkarbeit im Verlaufe der Zeit immer wieder Raumpotenziale im Gebiet erschlossen werden

Weitere Infos unter netzwerkfriedrichundmehr.de

Lesen Sie hier einen Bericht zum Wintermuckel

Aufbruch Mehringplatz

Foto: QM Mehringplatz

Zielgruppe: Bewohner*innen des Quartiers
Zeitraum: April 2019 – Dezember 2020
Projektträger: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Veranstaltungsort: Mehringplatz
Fördersumme: 40.000 € (Projektfonds)

Ziele:

  • partizipative Beteiligung der Bewohnerschaft durch Dialog und Austausch mit Politik und Verwaltung
  • Entwicklung und Abstimmung von konkreten Maßnahmen zur Veränderung der Situation im Quartier


Beschreibung:
Das Quartier befand und befindet sich immer wieder in der Situation, dass sich in der öffentlichen Wahrnehmung sowohl innerhalb des Quartiers, als auch über die Gebietsgrenzen hinaus die Aufmerksamkeit auf die fehlende bzw. negative Entwicklung im Kiez konzentriert. Das Projekt hat im Rahmen von öffentlichen Bürgerveranstaltungen der Bewohnerschaft die Möglichkeit gegeben, mit Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Zum Start erfolgte eine große Nachbarschaftsversammlung, die zunächst Themenfelder clusterte, aus denen sich Arbeitsgruppen entwickelten, welche an den Handlungsbedarfen weiterarbeiteten. Konkrete Ideen wurden auf amtsinternen Fachveranstaltungen hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit geprüft und auf den Weg gebracht.
 

Weitere Infos finden Sie in der Dokumentation Aufbruch Mehringplatz

Lesen Sie hier einen Bericht zum Aufbruch Mehringplatz

Kiezzeitung FRANZ

Zielgruppe: generationen-, ethnien- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen des QM-Gebietes

Zeitraum: Juni 2008 bis Dezember 2009

Projektträger: Bremer & Janitschek GbR

Fördersumme: 57.795 € (QF3)

Ziele:

  • Herausgabe eines Kiezblattes
  • Information über Kiezereignisse
  • Stärkung der Kiezverbundenheit und Identifikation mit dem Wohnquartier
  • Qualifikation der Anwohnerredation

Beschreibung: Die Kiezzeitung FRANZ ist eine Zeitschrift für und von den BewohnerInnen des QM-Gebietes, die über eine aktivierende Öffentlichkeitsarbeit zum Mitmachen eingeladen werden. Sowohl inhaltlich als auch gestalterisch wirken die BewohnerInnen an der Zeitung mit. Ziel des Projektes ist es, die Identifikation der BewohnerInnen mit ihrem Wohngebiet zu stärken, indem über aktuelle Geschehnisse, Veranstaltungen und Aktionen im Gebiet berichtet wird sowie eine Vorstellung von Trägern, Einrichtungen und Gewerbe hinsichtlich ihrer Angebote und Möglichkeiten erfolgt. Gleichzeitig sollen über die Inhalte der Zeitung gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz in der Nachbarschaft gefördert werden.

Die Zeitung erscheint einmal im Monat und umfasst acht Seiten, die sich in den einzelnen Ausgaben jeweils einem Schwerpunktthema mit Bezug zum Mehringplatz bzw. den Zielgruppen widmen. Entsprechend der Zusammensetzung der Bewohnerschaft werden die deutschen Texte um fremdsprachige Artikel ergänzt.

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Audioguide-Geräte

Zielgruppe: generationen-, ethnien- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen und BesucherInnen des QM-Gebietes

Zeitraum: Juni 2008

Projektträger: Katja Virkus

Veranstaltungsort: öffentlicher Raum des Kiezes

Fördersumme: 42 € (QF1)

Ziele: Stärkung der Identifikation mit dem Wohnumfeld

Beschreibung: Die Anschaffung der Audioguide-Geräte ermöglichte es, den im Rahmen eines SchülerInnen-Projektes an der Galilei-Grundschule entstandenen „Audioguide-Mehringplatz“ möglichst vielen BesucherInnen zur touristischen Informationen zur Verfügung zu stellen. Mittels der Handgeräte konnten die Interessierten das Gebiet rund um den Mehringplatz auf den Spuren der SchülerInnen erkunden.

Hinweis: Bei der Ausleihe von Audioguides im Büro des Quartiersmanagements ist eine Voranmeldung notwendig (mindesten 24 Stunden vor der Ausleihe).

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Stühle

Zielgruppe: generationen-, ethnien- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen und BesucherInnen des QM-Gebietes

Zeitraum: Juni 2008

Projektträger: Brigitte Neumann

Fördersumme: 100 € (QF1)

Ziele: Unterstützung der verschiedenen Angebote

Beschreibung: Die Anschaffung der Stühle erfolgte, um für die unterschiedlichsten Kursangebote Sitzmöglichkeiten bereit zustellen. Insbesondere die Kurse, die im Sportraum des Integrationshauses stattfanden, wurden durch die Stühle enorm bereichert, da es hier bisher nur wenige Sitzgelegenheiten gab.

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Beamer

Zielgruppe: BewohnerInnen des QM-Gebietes

Zeitraum: seit April 2008

Projektträger: Brigitte Neumann

Fördersumme: 779 € (QF1)

Ziel: Verbesserung der Visualisierung von Kursunterrichtsinhalten

Beschreibung: Durch die Anschaffung des Beamers konnte sichergestellt werden, dass die Inhalte der verschiedenen Kurse und Angebote, z.B. des Englischkurses, oder von Workshops im Quartier, auf zeitgemäße Art und Weise dargestellt werden konnten. Er bereichert seither nicht nur die Kurse, sondern eröffnet auch neue Präsentationsmöglichkeiten bei Kiezinitiativen, die ihr Programm verbildlichen möchten.

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