(ehemals Handlungsfelder "Mehr Partizipation der Bewohner und Akteure", später "Beteiligung, Vernetzung und Einbindung der Partner ")
Einerseits sollen Vorurteile und Informationslücken abgebaut und gleichzeitig Kommunikationsnetze und systematische Berichterstattung entwickelt werden. Diese Strategie führt zu neuen Impulsen bei der Beteiligung an der Stadtteilentwicklung. Realistische Perspektiven für die Entwicklung im Stadtteil können diskutiert und Identifikationsmöglichkeiten mit den Quartieren geschaffen werden. Oft herrscht ein anderes Innenimage im Vergleich zum vorurteilsbehafteten Außenimage. Ziel ist es, den Ruf eines Stadtteils zu stärken sowie über Informations- und Beteiligungsstrategien für eine positive Präsenz in den Medien zu sorgen.
ehemals: Mehr Partizipation der Bewohner und Akteure
ehemals: Mehr Partizipation der Bewohner und Akteure

Zielgruppe: Träger und Initiativen in der Friedrichstraße 1
Zeitraum: April – Dezember 2021
Projektträger: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. Soziales
Veranstaltungsort: Friedrichstraße 1
Fördersumme: 15.000 € (Projektfonds)
Ziele:
Beschreibung: Um für die Akteure im geplanten Stadtteilzentrum F1 den gemeinsamen Abstimmungsprozess für quartiersrelevante Belange und die Zusammenarbeit im Haus zu verbessern, wurde mittels externer, neutraler Moderation durch den vom Bezirksamt beauftragten Dienstleister raumscript eine regelmäßige Austauschrunde ins Leben gerufen. In monatlichen Treffen kamen die NutzerInnen des Hauses zusammen, um klare Absprachen zu übergeordneten Themen zu verabreden, Nutzungsvereinbarungen zu besprechen und Missverständnisse aus der alltäglichen Arbeit aufzubrechen. Damit konnte ein Grundstein für das kooperative und vernetzte Miteinander im Haus gelegt werden, der sich an dem Prinzip der inklusiven Gemeinwesenarbeit im Interesse der Nachbarschaft orientiert.

Zielgruppe: soziale und kulturelle Einrichtungen, Unternehmen, gewerbliche Akteure und gemeinwesenorientierte Akteure im Quartier
Zeitraum: November 2019 – Dezember 2024
Projektträger: Wassertor e.V.
Kooperationspartner: ZLB, gewobag und Stadtbienen e.V.
Veranstaltungsort: Mehringplatz
Fördersumme: 234.000 € (Projektfonds)
Ziele:
Beschreibung:
In Bezug auf die Entwicklung des Gebietes öffnet sich eine Schere: Während im Kiez und entlang der Friedrichstraße Kultureinrichtungen, Initiativen und das Gewerbe insbesondere mit jungen international geprägten Mitarbeiter*innen und Selbständigen wachsen, bleibt auf der anderen Seite der Unterstützungsbedarf der Bewohner*innen und sozialen Organisationen immens hoch. Letztgenannte profitieren bisher nur wenig von der erstgenannten Entwicklung. Das Projekt weckt das gemeinwohlorientierte Engagement für das Gemeinwesen, fördert, stärkt und bringt beide Welten zusammen. Durch den Austausch und Dialog hilft das Netzwerk Friedrich&Mehr dabei, gemeinsame Interessen zu finden, diese auszubauen und konkrete Kooperationen entstehen zu lassen, die einen Mehrwert für das Quartier darstellen. Zu Beginn musste sich das Projekt inhaltlich den Herausforderungen der Corona-Pandemie stellen und geplante Veranstaltungsformate, wie regelmäßige Netzwerktreffen und Vernetzungs-Lunches, umgestalten. Mit der Zeit kristallisierten sich starke Partnerschaften insbesondere mit sozialen und kulturellen Organisationen heraus. Durch gezielte Beziehungsarbeit und geeignete Formate konnte eine kontinuierliche Zusammenarbeit initiiert und Synergien gebildet werden, dessen Ergebnisse im Verlauf des Projektes weiterwachsen werden. Das Netzwerk ermöglichte bereits vielfältige Kooperationen zwischen den Partner:innen, die das gemeinwesenorientierte Engagement am Mehringplatz und der südlichen Friedrichstadt stärkten. Beispielsweise erfolgte bereits wiederholt eine Koordination und gemeinsame Informationsvermittlung zu Sommerferienangeboten, die Bildung von Arbeitsgruppen zur Frage der Kinder- und Jugendangebote am Mehringplatz und die Organisation und Durchführung der Kiezfeste „Kiezfrühling“ und „Wintermuckel“. Zudem konnten durch die Netzwerkarbeit im Verlaufe der Zeit immer wieder Raumpotenziale im Gebiet erschlossen werden
Weitere Infos unter netzwerkfriedrichundmehr.de

Zielgruppe: Bewohner*innen des Quartiers
Zeitraum: April 2019 – Dezember 2020
Projektträger: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Veranstaltungsort: Mehringplatz
Fördersumme: 40.000 € (Projektfonds)
Ziele:
Beschreibung:
Das Quartier befand und befindet sich immer wieder in der Situation, dass sich in der öffentlichen Wahrnehmung sowohl innerhalb des Quartiers, als auch über die Gebietsgrenzen hinaus die Aufmerksamkeit auf die fehlende bzw. negative Entwicklung im Kiez konzentriert. Das Projekt hat im Rahmen von öffentlichen Bürgerveranstaltungen der Bewohnerschaft die Möglichkeit gegeben, mit Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Zum Start erfolgte eine große Nachbarschaftsversammlung, die zunächst Themenfelder clusterte, aus denen sich Arbeitsgruppen entwickelten, welche an den Handlungsbedarfen weiterarbeiteten. Konkrete Ideen wurden auf amtsinternen Fachveranstaltungen hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit geprüft und auf den Weg gebracht.
Weitere Infos finden Sie in der Dokumentation Aufbruch Mehringplatz
Zielgruppe: generationen-, ethnien- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen des QM-Gebietes
Zeitraum: Juni 2008 bis Dezember 2009
Projektträger: Bremer & Janitschek GbR
Fördersumme: 57.795 € (QF3)
Ziele:
Beschreibung: Die Kiezzeitung FRANZ ist eine
Zeitschrift für und von den BewohnerInnen des QM-Gebietes, die über
eine aktivierende Öffentlichkeitsarbeit zum Mitmachen eingeladen
werden. Sowohl inhaltlich als auch gestalterisch wirken die
BewohnerInnen an der Zeitung mit. Ziel des Projektes ist es, die
Identifikation der BewohnerInnen mit ihrem Wohngebiet zu stärken,
indem über aktuelle Geschehnisse, Veranstaltungen und Aktionen im
Gebiet berichtet wird sowie eine Vorstellung von Trägern,
Einrichtungen und Gewerbe hinsichtlich ihrer Angebote und
Möglichkeiten erfolgt. Gleichzeitig sollen über die Inhalte der
Zeitung gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz in der
Nachbarschaft gefördert werden.
Die Zeitung erscheint einmal im Monat und umfasst acht Seiten,
die sich in den einzelnen Ausgaben jeweils einem Schwerpunktthema
mit Bezug zum Mehringplatz bzw. den Zielgruppen widmen.
Entsprechend der Zusammensetzung der Bewohnerschaft werden die
deutschen Texte um fremdsprachige Artikel ergänzt.
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Zielgruppe: generationen-, ethnien- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen und BesucherInnen des QM-Gebietes
Zeitraum: Juni 2008
Projektträger: Katja Virkus
Veranstaltungsort: öffentlicher Raum des Kiezes
Fördersumme: 42 € (QF1)
Ziele: Stärkung der Identifikation mit dem Wohnumfeld
Beschreibung: Die Anschaffung der
Audioguide-Geräte ermöglichte es, den im Rahmen eines
SchülerInnen-Projektes an der Galilei-Grundschule entstandenen
„Audioguide-Mehringplatz“ möglichst vielen BesucherInnen zur
touristischen Informationen zur Verfügung zu stellen. Mittels der
Handgeräte konnten die Interessierten das Gebiet rund um den
Mehringplatz auf den Spuren der SchülerInnen erkunden.
Hinweis: Bei der Ausleihe von Audioguides im Büro des Quartiersmanagements ist eine Voranmeldung notwendig (mindesten 24 Stunden vor der Ausleihe).
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Zielgruppe: generationen-, ethnien- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen und BesucherInnen des QM-Gebietes
Zeitraum: Juni 2008
Projektträger: Brigitte Neumann
Fördersumme: 100 € (QF1)
Ziele: Unterstützung der verschiedenen Angebote
Beschreibung: Die Anschaffung der Stühle erfolgte, um für die unterschiedlichsten Kursangebote
Sitzmöglichkeiten bereit zustellen. Insbesondere die Kurse, die im
Sportraum des Integrationshauses stattfanden, wurden durch die
Stühle enorm bereichert, da es hier bisher nur wenige
Sitzgelegenheiten gab.
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Zielgruppe: BewohnerInnen des QM-Gebietes
Zeitraum: seit April 2008
Projektträger: Brigitte Neumann
Fördersumme: 779 € (QF1)
Ziel: Verbesserung der Visualisierung von Kursunterrichtsinhalten
Beschreibung: Durch die Anschaffung des Beamers
konnte sichergestellt werden, dass die Inhalte der verschiedenen
Kurse und Angebote, z.B. des Englischkurses, oder von Workshops im
Quartier, auf zeitgemäße Art und Weise dargestellt werden konnten.
Er bereichert seither nicht nur die Kurse, sondern eröffnet auch
neue Präsentationsmöglichkeiten bei Kiezinitiativen, die ihr
Programm verbildlichen möchten.
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