
Bei Bilderbuchwetter mit Schnee feierte der Mehring-Kiez am Mittwoch, den 29.11.2023 den diesjährigen Wintermuckel. In der Fußgängerzone in der Friedrichstraße hatten Akteure und Einrichtungen Tische und Buden aufgebaut, alles sah nach einem kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarkt aus. Die HOWOGE kam mit einem Nikoluas, der klassische Weihnachtszutaten verteilte (Nüsse und Mandarinen), das Spielmobil hatte einen Parcour mit Holzspielzeugen gelegt, die Zentral- und Landesbibliothek war da, die Parkakademie zauberte frisch gebackenen Crêpes und das Repair Café warb um neue Reparateur*innen.
Vorm und im F1 war richtig Stimmung: Es wurde getanzt und im F1 wurden in Anwesenheit des Gewobag-Engels Lebkuchen und Stoffe verziert.
Für eine warme Atmosphäre in der kalten Jahreszeit sorgte auch das Quartiersmanagement: Es schmückte die umliegende Balkonreihe mit Lichterketten und den großen Weihnachtsbaum mit Sternen, Kugeln und Glitzeranhängern. Tradition ist mittlerweile die spektakuläre Unterstützung des Baumschmückens durch die Berliner Feuerwehr: Auf Initiative des Feuerwehrmanns Ali Khattab fährt ein Leiterwagen der Kreuzberger Feuerwache vor den Weihnachtsbaum und aus dem Korb heraus werden dann die funkelnden Accessoires angebracht. Dieses Jahr von den Quartiersmanagerinnen Wafaa Khattab und Johanna Landscheidt. Bis Anfang des neuen Jahres leuchtet die Fußgängerzone nun weihnachtlich.
Organisiert wurde der Wintermuckel vom Projekt Friedrich & mehr, das aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt finanziert wird.

Im Fastenmonat Ramadan verzichten viele Menschen muslimischen Glaubens tagsüber auf Essen und Trinken. Nach Sonnenuntergang wird das Fasten "gebrochen": Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sitzen zusammen, um gemeinsam zu essen und zu trinken. Das Fastenbrechen kann im kleinen, aber auch im größeren Kreis stattfinden.
Einmal im Jahr laden der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und das Quartiersmanagement Mehringplatz Anwohnende zum gemeinsamen Fastenbrechen ein. Am Donnerstag, den 30. März, war es wieder soweit: Im Gloria Event Center in der Markgrafenstraße trafen sich mehr als 550 Gäste an feierlich gedeckten Tischen.

Mit einer Rekord-Wahlbeteiligung ist am Mittwoch, dem 18.10.2023, die Quartiersratswahl rund um den Mehringplatz zu Ende gegangen. 181 Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Kiez gaben ihre Stimme ab und wählten alle 11 Kandidierenden in das Beteiligungsgremium. Der neue Quartiersrat nimmt im November seine Arbeit auf.

Bei sonnigem Wetter veranstaltete das Netzwerk Friedrich&Mehr am Samstag, den 13. Mai 2023, den Kiezfrühling am Mehringplatz. Gemeinsam mit Nachbar:innen organisierten mehrere Netzwerkpartner:innen auf dem Gelände der gewobag einen schönen Nachmittag mit vielfältigen und unterhaltsamen Angebot für Familien und Bewohner:innen des Kiezes. Es gab Spiele für Kinder, leckeres Essen und viele nette Gespräche. Etwa 400 Gäste kamen den Nachmittag über auf den Mehringplatz. Anlass für das Frühlingsfest war der Tag der Städtebauförderung, an dem Kommunen und Kieze in ganz Deutschland ihre Projekte präsentierten.

Der Advent erreicht den Mehringplatz: Am Freitag, 25. November, wurde der traditionelle Weihnachtsbaum am südlichen Ende der Friedrichstraße aufgestellt und geschmückt. Feierlich eingebettet war die Aktion in den "Wintermuckel" des Kieznetzwerks Friedrich&mehr. Die verschiedenen Einrichtungen und Akteure rund um den Mehringplatz, die im Netzwerk zusammenarbeiten, haben sich gemeinsam für die Umsetzung der weihnachtlich-winterlichen Aktionen eingesetzt.

Das Image einer Schule macht viel aus, vor allem fühlen sich die Kinder an einer coolen Schule wohler. Das Projekt "Prozessbegleitung an der Galilei-Grundschule" hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die positiven Seiten der Schule sichtbarer zu machen. Und manchmal hilft dabei ein wenig Farbe: Die erste bemalte Wand an der Außenfassade der Galilei Grundschule wurde nun feierlich eingeweiht. Um die Fertigstellung zu feiern, waren viele Gäste in die Schule gekommen, darunter Mitglieder des Quartiersrats, Candy Hartmann vom Quartiersmanagement und Menschen aus der Nachbarschaft. Einige Kinder und Fachkräfte aus der Schule waren ebenso dabei wie einer der beiden Künstler und Anette Nägele und Jenny Howald vom Team Bildung in Bewegung, die das Projekt betreuen.
Die Künstler hatten sich durch Bilder der Schulkinder inspirieren lassen und daraus beeindruckende Entwürfe geschaffen. Aus drei Entwurfsrichtungen durften die Kinder dann ihr Lieblingsmotiv auswählen, welches jetzt ihre Schulwand ziert.
Dass es überhaupt so schnell mit der Wand geklappt hat, grenzt fast an ein Wunder. Viele Ämter und Personen hätten involviert werden müssen, erzählte Herr Gotthardt, der Schulleiter der Galilei-Grundschule, bis alle Bewilligungen erteilt worden wären. So etwas funktioniere nur dann gut, wenn alle an einem Strang zögen. Nach der Einweihung der Wand lud Herr Gotthardt die Beteiligten noch zu einer schönen Adventsfeier in die Schule ein mit Waffeln und Punsch.
Die nächsten beiden Wände (der Gang an der E.T.A. Hoffmann-Promenade und die Wand zum Sportplatz) folgen im Frühjahr 2023.
Das Projekt wird aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt gefördert.
Text: Anette Nägele / M. Hühn

Open-Air-Kino im Herbst? Ja, wirklich! Es gibt Decken, heißen Tee und einen der aufregendsten Filme des Jahres als exklusive Premiere. Mit der Premiere von Kilian Riedhofs packendem Drama MEINEN HASS BEKOMMT IHR NICHT endet die Reihe "Kino am Mehringplatz" für dieses Jahr.
"Meinen Hass bekommt ihr nicht"
Das Filmdrama basiert auf dem autobiografischen Roman von Antoine Leiris, der seine Frau Hélène beim Terror-Anschlag auf den Pariser Club Bataclan verloren hat. Die Mutter seines knapp zwei Jahre alten Sohnes. In einem bewegenden Facebook-Post stellte er dem Hass der Attentäter die Liebe zu seinem Kind entgegen. Die Botschaft „Meinen Hass bekommt ihr nicht!“ ging um die Welt. Für ihr Drehbuch wurden die Autoren Jan Braren, Marc Blöbaum und Kilian Riedhof mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet.
Wann? Samstag, 08. Oktober 2022, 19 - 22 Uhr
Wo? Friedrichstr. 246 (vorm Café Latte), 10969 Berlin
Eure Filme. Eure Stars live. Gemeinsam machen wir Kino.
Das Open Air-Veranstaltungsformat „Kino am Mehringplatz" bringt über den Sommer und Herbst verteilt Filmvorführungen an den Platz. Dabei wird das Kinoprogramm gemeinsam mit der Kiezbewohnerschaft entwickelt. Ziel ist die Umwandlung einer Dauerbaustelle – in jeder Hinsicht – in einen lebendigen Ort des Austausches: kultureller Hotspot statt sozialer Brennpunkt.
Die Veranstaltungen sind kostenlos, die Veranstalter*innen bitten allerdings um Voranmeldung über Instagram @mehringplatzkino, per Mail an mkino@barbarella.de oder unter www.eventbrite.com/e/kino-am-mehringplatz-tickets-417048803197?.

Haben Sie Freude an der Bewegung, möchten sich persönlich weiterentwickeln und sind gerne mit Menschen zusammen? Möchten Sie gerne Neues dazulernen und Schwung und Motivation in den Alltag bringen? Dann ist vielleicht eine Teilnahme am Bewegungs-Projekt etwas für Sie! Angeboten werden Yoga und Qi Gong. Einmal im Monat gibt es besondere Aktionen, z.B. Ausflüge in den Grunewald, Urbanes Gärtnern und besondere Gestaltungsaktionen. Weitere Infos unter https://www.lebensplan.com/
Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei: GAIA Culture e.V., Mail: post@lebensplan.com oder muench-pohli@posteo.de, Tel.: 030 292 7791 bzw. 0178 633 98 26 oder beim Quartiersmanagement am Mehringplatz, info@qm-mehringplatz.de, Tel. 030 399 332 43.
Yoga
Wann? Jeden Montag, 14 Uhr
Wo? Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin
Qi Gong
Wann? Jeden 2. Mittwoch, 14 Uhr
Wo? Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin
Nach der regelmäßigen Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat und bekommen zudem Tipps, wie und wo Sie Ausbildungen in den entsprechenden Berufsfeldern absolvieren können, bzw. diese gefördert bekommen.
Das Projekt wird über das Programm 'LSK – Lokales Soziales Kapital‘ finanziert.

Update August 2022: Die Bundesregierung hat zur Eröffnung des Pfads der Visionäre einen Beitrag auf ihrer Webseite veröffentlicht
Zelte und Infostände, Essen und Trinken, Musik und in der Mitte ein zunächst abgesperrtes Feld, in dem die Fahnen eines jeden EU-Mitgliedslandes standen. Am Samstag, 14. Mai 2022, wurde feierlich der PFAD DER VISIONÄRE in der Friedrichstraße eingeweiht. Bei dem Pfad handelt es sich um ein Projekt des Vereins Kunstwelt e.V., der auch Träger des Quartiersmanagement Mehringplatz ist. Der Pfad besteht aus im Boden eingelassenen Steintafeln des Bildhauers Rainer Fest, auf denen jeweils ein Zitat einer herausragenden Persönlichkeit des jeweiligen EU-Landes zu lesen ist. Zusammen bilden sie ein Band der gemeinsamen Werte, Visionen und der Vielfalt der Kulturen der Europäischen Gemeinschaft.

Mobbing, Ausgrenzung und Beleidigungen gab es an Schulen schon immer, aber auch früher waren solche Diskriminierungen für die betroffenen Kinder und Jugendliche tief frustrierend. Mittlerweile ist die Sensibilität an den Schulen deutlich gestiegen, viele setzen sich offensiv mit dem Thema auseinander. So auch die Galilei-Grundschule und die Liebmann-Schule in der Friedrichstraße. Zwei Jahre lang wurden Lehrende und sozial-psychologische Mitarbeitende in einem Projekt der Freien Universität (FU) darin geschult, mit sozialen Diskriminierungen umzugehen und mit den Kindern präventiv zu arbeiten. Das Gelernte wurde während der Projektphase in verschiedenen Klassen praktisch umgesetzt. Als vorläufiger Abschluss des Projektes wurde den beiden Schulen, die sich unter einem Dach befinden, nun als ersten Grundschulen das Zertifikat "Fairplay-Schule" verliehen.

Die „Sport im Park-Saison“ lädt bis Ende Oktober in ganz Berlin zum Mitmachen ein. Bei dem von den Senatsverwaltungen für Sport und für Gesundheit finanzierten landesweiten Bewegungsförderungsprogramm steht der gesundheitliche Aspekt von Bewegung im Vordergrund. Es soll vorrangig Menschen, die sich nicht oder zu wenig bewegen, motivieren und helfen, etwas für sich, ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit zu tun. Es handelt sich um betreute Angebote des Vereins Stadtbewegung e.V., der auch im Mehringkiez ein Bewegungsprojekt organisiert hat. Diese Angebote gelten für Alle, d.h. auch für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Im Mehringkiez findet das Angebot donnerstags im Besselpark statt. Hier finden Sie die Liste der tagesaktuellen Angebote: https://sportimpark.berlin.de.
Sport im Besselpark
Was? Leichte Mobilisation, gesund im Alter. Das Bewegungsangebot ist offen für alle. (Wieder-)Einsteiger:innen sind herzlich willkommen.
Wann? Jeden Donnerstag, 16 - 17 Uhr
Wo? Besselpark (in der Mitte der Grünfläche.), 10969 Berlin
Kontakt: Stadtbewegung e.V., https://stadtbewegung.de/
Sport im Waldeckpark
Im Waldeckpark gibt es an fast jedem Wochentag (außer samstags) ein abwechslungsreiches Programm, von Yoga über Gerätesport bis hin zu Thai-Boxen. Alle Informationen und Beschreibungen der Kurse finden Sie unter www.sportimpark.berlin.de/zeitplan
Wo? Waldeckpark, Alte Jakobstraße / Ecke Oranienstraße, 10969 Berlin

Fein gedeckte Tische und eine große Freude, sich endlich wieder zu treffen: Am Dienstag, den 5. April fand nach zweijähriger, coronabedingter Pause das traditionelle Fastenbrechen im Mehringkiez statt. Das tägliche Fastenbrechen nach Sonnenuntergang beendet im Ramadan die Zeit ohne Essen und Trinken. Im Quartiersmanagement Mehringplatz ist das gemeinsame Fastenbrechen das Highlight des Jahres: Im Garten der Begegnungsstätte kommen zu diesem Anlass (normalerweise) Jahr für Jahr viele Nachbarinnen und Nachbarn zusammen, auch solche nicht-muslimischen Glaubens oder Menschen ohne religiöse Zugehörigkeit. Weil Ramadan dieses Jahr schon Anfang April beginnt, wurde das Fest in das Gloria Event Center in der Markgrafenstraße verlegt. Der Feierlichkeit tat dies keinen Abbruch. Etwa 400 Gäste nahmen teil, darunter der Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Andy Hehmke und Ralf Hirsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.

Am Montag, den 27. September wurden die Beteiligungsgremien des Quartiersmanagements, Quartiersrat und Aktionsfondsjury, im interkulturellen Kiezgarten neu gewählt. Insgesamt nutzten über 70 Bewohnende des Quartiers die Gelegenheit und gaben ihre Stimme für die Kandidierenden ab, die künftig an der Entwicklung des Gebietes beteiligt werden.
Dank der ehrenamtlichen Wahlhelfenden ging die Auszählung reibungslos vonstatten. Bei der Verkündigung der Wahlergebnisse stand den Kandidierenden die Freude ins Gesicht geschrieben, denn alle haben die 20%-Hürde erreicht. So heißen wir nun alle Mitglieder des Quartiersrats und der Aktionsfondsjury für die neue Amtsperiode willkommen!
Als Gast nahm Ralf Hirsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen an der Stimmenauszählung teil. Er beglückwünschte die Anwesenden zur Wahl: „Das Schöne ist, dass wir hier gemeinsam ergebnisorientiert arbeiten – für eine Ergebnis, mit dem wir alle zufrieden sind!“
Als Mitglied des Quartiersrates sind in den nächsten zwei Jahren für Sie tätig:
Selda Capkun | Nuren El-Sheikh | Najah El-Yafi | Erika Grothe | Yvonne Kevin | Detlef Minsberg | Siham Mukhaimer | Ilona Sommerlad | Bernd Surkau | Hans Rudolf Tosch | Friederike Volmer.
Darüber hinaus haben auch die "Partner der Gebietsentwicklung" wieder einen Sitz im Quartiersrat. Hierzu zählen Kita Wilhelmstraße 14a | Galilei-Grundschule | Kinder- und Jugendeinrichtung KMA e.V. | Gewobag | Hebbel am Ufer.
Ein Teil der Quartiersräte verfolgte die Auszählung der Stimmen live.
Als Mitglieder der Aktionsfondsjury sind in den nächsten zwei Jahren für Sie tätig:
Nadia Abdul Al | Rajaa Bajus | Aysun Cebesoy | Lars Conrad | Natalie Conrad | Israa Dardour | Lena Grass | Abeer Jaber | Heino Kubacki.
Die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums findet bereits am 4. Oktober statt. Hier wird u.a. die Geschäftsordnung des Quartiersrates von den Mitgliedern verabschiedet.

2015 hat mit einer Förderung des QM der Verein Pfeffersport e.V. Sportgruppen für Kinder ins Leben gerufen.
Zurzeit gibt es regulär zwei Gruppen. Eine pausiert wegen Corona, die andere trifft sich regelmäßig im Familienzentrum tam.
1. Ragazzi Wilhelm (für 5-8 jährige)
Mittwochs von 17 bis 18 Uhr
Angeboten wird ein offenes sportartenübergreifendes Bewegungs- und Spielangebot. Neben den vielen motivierenden Materialien, die zur Verfügung stehen, spielen alle gemeinsam z.B. Sing-, Fang- & Laufspiele, Bewegungsgeschichten, Schwungtuchspiele und vieles mehr.
Corona bedingt findet das Angebot zur Zeit outdoor statt.
Ort: Treffpunkt ist im Hof des Familienzentrums tam (Wilhelmstraße 116-117) vor der Tür der Sporthalle. Die Gruppe nutzt den abgeschlossenen Hinterhof der Kita am Tam.
Kosten: 12,50 Euro monatlich
Sollte es regnen, wird das Sportangebot online stattfinden. Bei Fragen oder Interesse: franke@pfeffersport.de
2. Bambini Wilhelm (für 2-5 jährige)
Samstags von 10.30 bis 11.45 Uhr
Bambini kann erst wieder stattfinden, wenn auch Erwachsene Sport treiben dürfen, denn die Eltern müssen ihre Kleinen bei dem Eltern-Kind -Angebot begleiten.
Kontakt / Anmeldung:
Pfeffersport e.V.
Elisabeth Franke
Paul-Heyse-Str. 29 (4. OG), 10407 Berlin
Tel.: 030 420 26 18 16
Mail: franke@pfeffersport.org
Web: www.pfeffersport.de

Näh- und Färbestuben sind seit je her ein schöner Ort für Gespräche. Man werkelt vor sich hin und kann dabei entspannt miteinander reden. Im Rahmen des "Who Cares? Festivals" fand in den Projekträumen feldfünf am Freitag, den 30.10. ein gemeinsamer Workshop für Menschen mit und ohne physischen bzw. psychischen Beeinträchtigungen statt. Der inklusive Kissenworkshop "A Resting Infrastructure” war ein kulturelles Angebot von Mina e.V. und wurde von der Künstlerin Valentina Karga angeleitet. Die 15 Teilnehmer*innen färbten mittels Bathikmethode und mit natürlichen Erdpigmenten Kissenbezüge und sprachen dabei über inklusive, gemütliche, ruhige Räume in der Nachbarschaft.
Gefördert wurde der Kissenworkshop aus dem Aktionsfonds des Quartiersmanagements Mehringplatz.
Hier können Sie sich ein Video der Filmemacherin Carman Ho vom Workshop ansehen

Am Montag, den 28.9.2020 war die Bezirksstadträtin Clara Herrmann mit einem Kollegen zu Gast in der Klinik für kaputte Dinge - Repair Café. Sie folgte einer Einladung des Initiators Bernd Schellenberg und wurde von einer munteren Schar aus der Bewohnerschaft empfangen. Es waren etwa 18 Personen anwesend (die Maximalzahl der derzeit in der Kiezstube zugelassenen Personen). Man traf sich mit Maske - trotzdem wurden rege Gespräche geführt.

Das METROPOLENHAUS Am Jüdischen Museum hat den 1. Preis des Award Deutscher Wohnungsbau 2020 gewonnen. In dem Gebäude befinden sich Wohnungen, Gewerbeeinheiten sowie öffentlich genutzte Flächen im Erdgeschoss. Hier befinden sich auch die Projekträume feldfünf.
Die Jury betont gerade diese besondere Rolle des „stadt-aktiven Erdgeschosses“ und den konzeptionellen Ansatz des METROPOLENHAUSES. Jurymitglied Lars Krückeberg:
„(…) Die neu entstandenen Wohnungen haben die öffentlichen Nutzungen querfinanziert,
wobei diese stadt-solidarische Entwicklung von den Architekten orchestriert wurde. Somit
ist das Funktions- und Entstehungskonzept der Verfasser mindestens ebenso wichtig für den
Erfolg des Gebäudes wie die architektonische Qualität.“
Auftraggeber für das METROPOLENHAUS war die AM Jüdischen Museum GmbH & Co. KG, architektonisch geplant hat es die bfstudio Partnerschaft von Architekten mbB Benita Braun-Feldweg & Matthias Muffert.
Das Jahrbuch des Award Deutscher Wohnungsbau 2020 erscheint im Callwey Verlag und zeigt die besten 35 Projekte: https://www.callwey.de/buecher/ausgezeichneter-wohnungsbau-2020/

Mehr als 120 Nachbarinnen und Nachbarn folgten am Freitag, den 14. Juni 2019, der Einladung des Bezirksamtes Kreuzberg in die taz-Kantine, um über die Zukunft des Mehringkiezes zu sprechen. Neben der Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann, erörterten die Stadträte Knut Mildner-Spindler, Florian Schmidt und Andy Hehmke gemeinsam mit den Gästen, wo Handlungsbedarfe bestehen und welche Maßnahmen die Situation am Mehringplatz verbessern könnten.

Am 17. April hat das Quartiersmanagement zusammen mit der Gewobag, dem Mieterbeirat und dem Platzgärtner zu einer kleinen Osteraktion in die Fußgängerzone der Friedrichstraße eingeladen, um den Frühling zu begrüßen. Und wie man sehen kann... an den Häusern und auf den Wegen am Mehringplatz grünt und blüht es jetzt überall.
Dem Fest vorausgegangen war eine Gemeinschaftsaktion von Gewobag und 3B, die zusammen mit dem Platzgärtner zahlreiche Blumenkübel überarbeiteten bzw. restaurierten und mit neuen Rhododendren bestückten. Die Allee der Blumenkübel ist ein QM-Projekt, das seit 2006 das Gebiet schmückt. Entsprechend dankbar ist das QM, das die Allee nun in alter Frische erstrahlt.
Aber nicht nur auf den Wegen blüht es jetzt wieder. Auf Initiative einer Bewohnerin wurden insgesamt 60 Blumenkästen, die von 3B und der Gewobag gesponsert wurden, mit Geranien bepflanzt. Die Pflanzen konnten aus Mitteln des Aktionsfonds angeschafft werden. Das Bepflanzen übernahmen Kita- und Schulkinder aus dem Kiez zusammen mit dem Platzgärtner. Unterstützt wurden sie dabei von Jugendlichen von Outreach, die mithalfen, die Blumenkästen anzubringen, so dass zukünftig auch eine Blumenpracht in der oberen Etage zu sehen ist. Die Kreuzberger Musikalische Aktion e.V. und Impact Hub haben sich bereit erklärt, das Gießen zu übernehmen und die Pflanzen zu hegen und zu pflegen.
An der Osteraktion haben sich außerdem die Begegnungsstätte, Mina e.V. und Yesil Cember beteiligt. Sie alle trugen dazu bei, dass es ein schönes gemeinsames Fest wurde, bei dem es Spiel und Spaß für die Kleinen und selbstgebackene Torten und Kaffee für die Großen gab. Bei schönstem Wetter wurde gemeinsam in der Fußgängerzone geplauscht, es fand ein Eierlaufen statt und man konnte Glücksrad und Jenga spielen.

Was macht eigentlich das Quartiersmanagement? Welche Projekte gibt es im Kiez und wer engagiert sich? Am Tag der offenen Tür des Quartiersmanagements konnten sich interessierte Nachbarinnen und Nachbarn aber auch Passierende ein Bild von der QM-Arbeit am Mehringplatz machen. Zum Beispiel, wie das QM Nachhaltigkeit fördert, indem es über den Aktionsfonds dem Repair Café einen 3D-Drucker finanzierte, welcher live vorm Büro kleine Sparschweinchen druckte. Oder man konnte mit dem Wassertor e.V. kickern und mit Lars von der AG Grün über das Gartenprojekt im Kiez sprechen. Bonger Voges informierte über den Pfad der Visonäre, der seit Mai in der Fußgängerzone zum Innehalten, Verweilen und Nachdenken einlädt und das Team von Bildung in Bewegung GbR bot den Kindern kleine Spiele an. Damit niemand hungrig bleiben musste, gab es kleine Häppchen und eine leckere Kartoffelsuppe vom Café MaDame.

Am Dienstag, den 28. Mai, kamen zum vierten Mal Muslime, Menschen anderer Glaubensrichtungen und solche ohne Religionszugehörigkeit im Interkulturellen Kiez-Garten in der Friedrichstraße 1 zusammen, um – schon traditionell am Mehringplatz - gemeinsam das Fasten zu brechen. Gut 500 Gäste, insbesondere Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Kiez, waren der Einladung gefolgt.

Das Bildungsnetzwerk Südliche Friedrichsstadt ist am Montag mit dem Deutschen Kita-Preis in der Rubrik „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres 2019“ ausgezeichnet worden. Dabei hat es sich gegen insgesamt 102 weitere Bewerbungen von Bildungsnetzwerken aus ganz Deutschland durchgesetzt.
Bildung beginnt nicht erst mit dem Eintritt in die Schule. Das hat das Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg frühzeitig erkannt und eine Vielzahl von Maßnahmen zur frühkindlichen Förderung entwickelt und gemeinsam mit engagierten Kooperationspartner*innen umgesetzt.

In den nächsten Jahren wird der Mehringplatz umgestaltet. Am 12. Februar 2019 wurde mit der Errichtung der Baustelle begonnen. Die Arbeiten starten im westlichen Außenring und im Innenring des Mehringplatzes.
Insgesamt sind für die Bauzeit zwei Jahre angesetzt. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Um die Belastungen durch die Baustelle für AnwohnerInnen und Gewerbetreibende so gering wie möglich zu halten, ist eine Baustellenkoordination für das Bauvorhaben eingerichtet. Alle Informationen hierzu und zum aktuellen Bauablauf finden Sie auf der Webseite des Sanierungsbeauftragten Stadtkontor.
(Quelle Text/Bild: Stadtkontor, http://www.sanierung-suedliche-friedrichstadt.de/)

Was man aus alten Socken alles machen kann: Am Tag der offenen Tür bastelte Gülcan Nitsch von Yesil Çember zusammen mit Besucher*innen im Quartiersbüro kleine Kunstwerke aus Socken. Figuren mit grimmigen, lieben und einfach nur lustigen Gesichtern wurden gebastelt, bis am Ende eine kleine Sockenfamilie auf dem Tisch stand.
Gülcan Nitsch und ihre Mitarbeiterinnen betreuen seit Mitte des Jahres das Projekt "Mehr Sauberkeit im Kiez", das vor allem Müllvermeidung zum Ziel hat. Die Sockenaktion war ein Beispiel, was man mit geschicktem Recycling alles machen kann.
Das Quartiersmanagement hatte Gülcan Nitsch und Robin Spätling vom Projekt "Bewegungsförderung im Wohnumfeld" dazu eingeladen, am Tag der Offenen Tür ihre Projekte vorszustellen.
Das Team hatte dazu einen weihnachtlichen Rahmen geschaffen: Es gab Stollen, Lebkuchen, Plätzchen und warme Getränke.
Zu der an sich schon heimeligen Atmosphäre passte dann noch die Übung, die Robin Spätling den Besucher*innen und dem QM-Team zeigte: Eine Enstpannungsübung, die auch im Sitzen hervorragend funktioniert.
Zum Abschluss des Tages der offenen Tür traf sich noch die AG Wohnen im Kiez zur letzten Sitzung des Jahres in vorweihnachtlicher Stimmung und gedachte eines verstorbenen Mitglieds.

Nieselregen, knapp über null Grad: Es war ein typisches Winterwetter als der Tannenbaum am Beginn der Friedrichstraße geschmückt wurde. Das Quartiersmanagement hatte für warme Getränke gesorgt und die Berliner Feuerwehr für geeignetes Gerät: Um die Kugeln und Glitzer-Rehe anzubringen, stand ein kompletter Leiterwagen zur Verfügung.
Neben der Feuerwehr und dem Team des QMs war auch noch ein weißer Engel mit Heiligenschein unterwegs, der den Kindern, die vorbeikamen, kleine Geschenke überreichte. Parallel dazu fand in der Kiezstube die Knusperhäuschen-Aktion der Gewobag statt, bei der kleine und große Bastler*innen eigene Lebkuchen- und Kekshäuschen bauen konnten.
Das Schmücken des Weihnachtsbaums hat Tradtion am Mehringplatz. Das Quartiersmanagent konnte deshalb auf einen Fundus aus großen und kleinen Kugeln, besagten Glitzer-Rehen und Sternen zurückgreifen, die vor ein paar Jahren aus Mitteln des Aktionsfonds angeschafft wurden. Der Weihnachtsbaum wird nun in den nächsten Wochen den Eingang der Friedrichstraße verschönern.
Das QM bedankt sich bei allen fleißigen Helfern und vor allem bei der Berliner Feuerwehr für den spektakulären Einsatz!


Königlicher Besuch am Mehringplatz: Prinz Charles und Herzogin Camilla besuchten am 8. Mai im Rahmen ihrer Deutschlandreise ein Projekt zur Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt, das im Impact Hub am Mehringplatz angesiedelt ist. Die beiden Träger International Rescue Committee und jobs4refugees bieten die Berufsvorbereitungs-kurse gemeinsam an. Impact Hub ist eine Plattform, auf der sich soziale Träger und Unternehmen international vernetzen.

Die Soziale Stadt sagt Danke!
Ein wenig sah es aus, als wäre der Sternenhimmel auf die Erde gekommen: ein halbdunkler Saal, dazu kleine Lichter auf den Tischen. Das Ambiente in der Forum Factory in der Besselstraße hatte etwas Magisches. Und tatsächlich sollte es ein zauberhafter Abend werden, die alljährliche Danksagungs-Feier für die Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich in den Quartiersmanagementgebieten Kreuzbergs engagieren. Die Feier findet jedes Jahr in einem anderen, der vier Kreuzberger Gebiete statt, diesmal war das QM Mehringplatz an der Reihe.

Die Schülerinnen und Schüler der Galilei-Grundschule staunten nicht schlecht, als sie am 13. März morgens zur Mensa kamen. So viele Erwachsene! Grund war der Besuch von Uschi Glas und dem Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Sie unterstützten an diesem Morgen die Ehrenamtlichen von brotZeit, während die rund 100 Kinder wie jeden Morgen vor dem Frühstücksbuffet erschienen. Herr Müller zeigte sich begeistert von diesem Projekt. Ein weiterer aufregender Termin für einige Schülerinnen und Schüler an diesem Tag war die Scheckübergabe von "Deutschland rundet auf". Sie waren zum Fototermin geladen, als die brotZeit-Vorstände Uschi Glas und Dieter Hermann die Spende in Höhe von 300.000 € überreicht bekamen.
Brotzeit e.V. sucht ehrenamtliche Helfer*innen an der Galilei-Grundschule. Weitere Infos im Flyer.

Initiiert vom Friedrichshain-Kreuzberg Museum wurden am Dienstag, den 24.07.2018 in Kreuzberg zwölf Stolpersteine für die Familie Merory verlegt, fünf davon vor der Friedrichstraße 1-2. Die meisten Mitglieder der Familie Merory wurden ab 1938 von den Nazis verfolgt, inhaftiert und umgebracht. Nur wenige überlebten die Nazi-Herrschaft.

Das Kieznetzwerk Friedrich & mehr lädt zum Wintermuckel ein! Am Mehringplatz wird es Essen & Getränke geben, Musik, eine Feuerschale und Backen & Basteln. Der Weihnachtsmann kommt auch!
Mit dabei sind das Unionhilfswerk Berlin, Begegnungsstätte Mehringkiez, Mina e.V., die Stadtteilmütter, Outreach e.V., Gewobag und Howoge, Zentral- und Landesbibliothek sowie die Parkakademie. Auch das Quartiersmanagement ist mit von der Partie und schmückt traditionell den Weihnachtsbaum, den die Gewobag auch in diesem Jahr wieder für den Mehringplatz zur Verfügung stellt. Und - Achtung, Geheimnis - auch Erwachsene bekommen an diesem Tag einen Schoko-Adventskalender!
Und warum „Muckel“?
Muckelig bedeutet so viel wie gemütlich, heimelig, warm und das ist es, was die Vereine und Initiativen mit der Aktion transportieren wollen: Es ist eine Einladung sich in gemütlicher Atmosphäre zu treffen und mit einem frohen, warmen Gefühl wieder nach Hause zu gehen.
Wintermuckel
Wann? Freitag, 25. November 2022 von 16 bis 18 Uhr
Wo? Vor der Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin (Lageplan Wintermuckel)
Das Kieznetzwerk Friedrich & mehr wird aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt gefördert.
Im November 2020 hat sich ein loses Bündnis aus Gemeinwesenarbeiter*innen, Initiativen und Organisationen in Kreuzberg zusammengeschlossen, um sich im Stadtteil zum Thema Obdachlosigkeit und Obdachlosenhilfe besser zu vernetzen, abzustimmen und gemeinsam Bedarfe zu ermitteln und Unterstützungsangebote zu schaffen. Dazu gehören z.B. Gabenzäune oder die Suppenküchen. In dem Aktionsbündnis machen u.a. folgende Akteure mit: AK Wohnungsnot, GANGWAY e.V., Heilig Kreuz-Passion, Mehrgenerationenhaus Wassertor, Nachbarschaftshaus Urbanstraße uvm. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, ist herzlich willkommen. Kontakt: solidarisches-kreuzberg[at]posteo[.]de. Weitere Infos:www.rundumkotti.de
Infomaterialien zum Download
Angebote Obdachlosigkeit
Gabenzaun Solidarische Nachbarschaft
Kreuzberger Suppenküche
Ehrenamt in der Suppenküche

Am Samstag, den 23. Oktober 2021 haben Sie zwischen 8-12 Uhr die Gelegenheit, in der Friedrichstr. 11-12, kostenlos Ihren Sperrmüll zu entsorgen. Vor Ort wird ein BSR-Sammelfahrzeug zur Verfügung stehen, bitte bringen Sie Ihren Sperrmüll zu diesem Fahrzeug und stellen keinen Sperrmüll auf die Straße! Bitte achten Sie dabei auf die Einhaltung der Maskenpflicht und des nötigen Sicherheitsabstands!
Zu Sperrmüll gehören Möbel, Teppiche, Matratzen, Schrott, Kunststoffteile, Elektrogeräte und Alttextilien. Nicht abgeholt werden Bauabfälle, Gussbadewannen, Autoreifen und Autobatterien sowie Schadstoffe (Farben, Lacke).
Aushang in deutsch, englisch und türkisch (PDF)
Spermmüllaktionstag
Wann? Samstag, 23.10.2021, 8 - 12 Uhr
Wo? Friedrichstraße 11-12, 10969 Berlin

Überfüllte Gänge, Hektik und Kommerz: ein Weihnachtsmarkt kann ganz schön stressig sein. Nicht so am Mehringplatz. Dort hatte die Initiative "Für Vielfalt und Toleranz am Mehringplatz" zusammen mit Anwohner*innen, Akteuren und der Gewobag unter dem Motto: "Wir sind mehringplatz" einen kleinen, feinen Wintermarkt organisiert. Die Initiative, die rund um die Globale e.V. entstanden ist und sich für Toleranz und gegen rechte Hetze am Mehringplatz einsetzt, hatte viele zum Mitmachen bewegen können: die Omas gegen Rechts, die Kreuzberger Flüchtlings-Initiative, Nachbar*innen aus der Wilhelm 7, den Umwelt-Projektträger Yesil Cember, das Repair Café, eine Charity-Initiative, die selbst genähte Sachen für einen guten Zweck verkauft, um nur einige zu nennen.
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"Wir sind auch ein soziales Repair Café"
Kaputte Dinge reparieren statt sie wegzuwerfen - das ist die Grundidee eines Repair Cafés. Reparieren spart Geld, bremst den Rohstoff-Verbrauch und geliebte Dinge bleiben einem im Erfolgsfall erhalten.
Im Mehringkiez gibt es schon seit vielen Jahren ein vom Quartiersmanagement gefördertes Repair Café, bei dem etwa acht Aktive Hilfe zur Selbsthilfe geben. Das Team legt Wert darauf, dass das Repair Café keine Reparatur-Werkstatt im herkömmlichen Sinne ist, sondern dass die Besucher*innen auch selbst Hand anlegen. Um das Angebot im Kiez noch bekannter zu machen, gibt es seit kurzem eine wichtige Veränderung: Das Repair Café im Mehringkiez heißt jetzt "Die Klinik für alle kaputten Dinge". Wir haben darüber mit Bernd Schellenberg gesprochen, der seit vielen Jahren im Repair Café aktiv ist.

Schimmel, Rattenbefall und ein Eigentümer, der sich nicht kümmert: Die Zustände in den Häusern Mehringplatz 12-14, Friedrichstraße 246 und Wilhelmstraße 2-6 waren zum Teil katastrophal und immer wieder Diskussionsgegenstand im Kiez. Die Bewohner*innen gründeten die Mieter*innen-Initiative "Mehringplatz West - es reicht", das Bezirksamt schaltete sich ein - alles ohne Erfolg. So sah es jedenfalls lange aus. Am Mittwoch, den 4. November kam schließlich die erlösende Nachricht: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE kauft die zum Teil denkmalgeschützten Häuser und sichert damit die Zukunft der Mieter*innen. "Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Wir können in eine positive Zukunft sehen, was die Mieten betrifft und die Pflege unserer Wohnanlage", so die erste Reaktion der Initiative "Mehringplatz West - es reicht".

Plakatwettbewerb für Kinder zwischen 6 und 12
Die Folgen der Vermüllung und des Klimawandels sind schon überall zu sehen: Vermüllte Weltmeere, Strände und dreckige Orte direkt vor unserer Haustür, ausgetrocknete Gewässer, starke Stürme und Waldbrände, knapper werdende Rohstoffe und vieles mehr.
Unser Handeln und unser Konsum sind der Grund für diese Probleme. Dadurch kommt es zur Umweltverschmutzung durch Müll und Abgase, Regenwaldabholzung und Naturkatastrophen. Das heißt, wir müssen nachhaltig handeln, bewusster konsumieren, Rohstoffe sparsam einsetzen und vor allem gemeinsam auf die Bedrohung aufmerksam machen.
Mache dir Gedanken dazu und gestalte ein Plakat! Eines, welches deine Zukunftsvisionen und Meinungen oder Sorgen zu den Umweltproblemen ausdrückt und eine Botschaft an deine Mitmenschen in Berlin sendet.
Um mitzumachen, musst du zwischen 6 und 12 Jahre alt sein.
Weitere Infos und Ansprechpartner*innen findest Du hier im PDF-Dokument
oder unter www.wir-berlin.org/plakatwettbewerb2021
Einsendeschluss: Freitag, 30. April 2021

28 Stunden Führungen & Aktionen in der ganzen Stadt. Auf zur Expedition ins wilde Berlin! Zu den Highlights zählen Touren mit unserem Stadtnatur-Rangerteam, tierische Kiezsafaris, urbane Gärten, Sieben-Seen-Rundfahrten mit dem Wildtierexperten Derk Ehlert und vieles mehr. Infos, Programm & Tickets unter www.langertagderstadtnatur.de.
Wann? Samstag, 18.09. und Sonntag, 19.09.2021, verschiedene Uhrzeiten
Wo? verschiedene Orte

Der von der Kreuzberger Musikalischen Aktion e.V. organisierte Berliner Kinderkarneval der Kulturen musste auch dieses Jahr coronabedingt abgesagt werden. Um weiterhin die Kinder und Jugendlichen zu erreichen, gibt es digitale Angebote - u.a. ein Kreativ-Wettbewerb, Schul-Projekt-Wochen oder eine Tanz-Challenge. Den Motto-Song des Karnevals findet ihr unter youtu.be/uvKvJpxA7xU, das Video zum "Mit Tanzen" unter www.youtube.com/watch. Mehr Infos unter https://kma-ev.de/kinderkarneval
Kreativ-Wettbewerb für Kinder bis 13 Jahre
Gesucht werden Bilder, Skulpturen, Gedichte und Geschichten, Filme oder Songs zum Nashorn. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Mitmachen könnt Ihr alleine oder gemeinsam mit anderen, z.B. Eurer Klasse oder Kita-Gruppe.
Einsendeschluss: Freitag, 24.09.2021
Nashorn-Aktion
Wir stampfen zum Tag des Nashorns mit Musik und Tanz durch die Straßen Berlins und demonstrieren für Kinderrechte, Arten- und Naturschutz und für die Notwendigkeit einer lebendigen und vielfältigen Kinder- und Jugendkultur.
Wann? Mittwoch, 22.09.2021, 14.30 Uhr (Start)
Wo? Treffpunkt U-Bhf. Unter den Linden (Ziel ist der Neptunbrunnen vorm Roten Rathaus)

Vom 14.03.2022 bis zum 18.03.2022 können wieder alle Berlinerinnen und Berliner ab 60 Jahren die Seniorenvertretung in ihrem Bezirk wählen. Leider ist es aufgrund der pandemischen Lage in diesem Jahr nicht möglich, größere Veranstaltungen für Interessierte anzubieten, um über die Kandidatur und die Wahl im allgemeinen zu informieren. Gemeinsam mit der Seniorenvertretung Friedrichshain-Kreuzberg hat die Wahlkommission daher ein Informationsblatt mit den wichtigsten Eckdaten und Kontakten zur Seniorenvertretungs-Wahl zusammengestellt. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen, sich für die Wahl zu bewerben!
Die Frist zur Einreichung einer Bewerbung oder eines Berufungsvorschlags endet am Dienstag, 12. Oktober 2021.

Die Globale e.V. hat sich eine tolle Beschäftigung für Kinder ausgedacht und eine Tüte mit Anleitungen zu Experimenten rund um die Themen Luft, Licht und Schatten sowie Gleichgewicht zusammengestellt.
Die Lernwerkstatt für Zuhause findet man hier als PDF oder holt sie sich mit allen benötigten Utensilien kostenlos werktags zwischen 11 und 17 Uhr im Café MadaMe am Mehringplatz 10 ab.
Und seit Kurzem gibt es auch Videos der Lernwerktstatt auf Yotube. Die Lernwerkstatt am Mehringplatz in Berlin-Kreuzberg zeigt euch kleine Experimente, die ihr zu Hause mit euren Eltern durchführen könnt:

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und möglichst irgendwann zu stoppen, ist das Tragen von Mund-Nasen-Masken eine gute Maßnahme. Zwar schützen sie weniger diejenigen, die sie tragen, dafür aber alle anderen. Denn das Virus wird über ausgeatmete Tröpfchen übertragen und diese bleiben in der Maske hängen. Vor allem in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Masken ein wirkungsvolles Mittel.
Da es jedoch notorisch zu wenige Masken gibt, haben sich mehrere Frauen aus der arabischen Community zusammengetan, um Masken für den Mehringkiez zu nähen. Diese Nähaktion wurde von dem sozialen Träger für mobile Jugendarbeit Outreach in Kooperation mit dem Quartiersmanagment initiiert. Parallel dazu haben Aktive von "feldfünf - Projekträume im Metropolenhaus" ebenfalls eine Masken-Aktion gestartet.

Er war eine Institution im Mehring-Kiez: Heinrich Fust, der sich seit 2012 als Platzgärtner um den Mehringplatz kümmerte. Er sorgte nicht nur dafür, dass die Beete genügend Wasser und Pflege bekamen, sondern war als gute Seele Ansprechpartner für viele Nachbar*innen im Kiez. Vor einigen Wochen ist Heinrich Fust in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und kümmert sich seither um Hund und Kleingarten in Rudow.
Seine Aufgaben hat am 2. Mai Carsten Seebold übernommen. Wie Heinrich Fust sieht sich auch Carsten Seebold "als Person für alles" auf dem Platz, zuständig für die Reinigung der Grünflächen, für die Pflege der Hochbeete und als Ansprechpartner für Anwohner*innen und Besucher*innen.
Finanziert wird der Platzgärtner weiterhin gemeinsam von der Gewobag, dem Bezirksamt, der EB-Group und der AOK.

Heinrich Fust (li.) bekommt von Wolfram Tarras,
Geschäftsführer der Gewobag MB Mieterberatungsgesellschaft,
bei seiner Verabschiedung ein kleines Präsent überreicht.

Im April 2020 startete das Kinder- und Jugend-Beteiligungsbüro Friedrichshain-Kreuzberg einen Aufruf an Kinder aus dem Bezirk, Texte und Bilder über ihre Corona-Zeit zuhause zu senden, um daraus eine digitale Zeitung herzustellen.
Es wurden wirklich viele tolle Beiträge von Kindern erreicht, die nun wie angekündigt in einer digitalen Zeitung zusammengefasst wurden. Hier findet ihr die digitale Zeitung
Ihr seid ganz herzlich zum Lesen und Stöbern eingeladen! Es lohnt sich!
Die Zeitung kann sehr gerne weiter geteilt werden. Die beteiligten Kinder freuen sich sicherlich riesig, wenn ihr dem Kinder- und Jugend-Beteiligungsbüro ein kurzes Feedback zu ihren Beiträgen sendet (an: fratini@kjbb-friedrichshain-kreuzberg.de). Alle Rückmeldungen werden gesammelt und an die Kinder weitergeleitet.

"Hauptsächlich kleine Plastikteile, Verpackungen und Zigarettenkippen", zählt Heloise Le Masne vom Netzwerk Impact Hub in der Friedrichstraße auf und meint den Müll, den sie zusammen mit fünf weiteren Helferinnen am diesjährigen World Cleanup Day am 19. September gesammelt hat. An dem Freitag waren Millionen von Mitmacher*innen in 180 Ländern unterwegs, um Straßen, Parks, Strände, Wälder, Flüsse, Flussufer und die Meere von achtlos beseitigtem Abfall und Plastikmüll säubern.
Im Mehring-Kiez beteiligten sich sechs Mitglieder von Impact Hub an der Aktion. Knapp zwei Stunden lang zog die Gruppe durch den Kiez und sammelte auf, was so rumlag: Neben oben erwähnten Kleinteilen waren dies viele Einwegflaschen, Kronkorken, Scherben und sogar ein Pulli.
Einen angenehmen Abschluss gab es aber auch: Nach der Sammelaktion sind alle gemeinsam essen gegangen.

In den Herbstferien geht die KMAntenne auf Foto-Entdeckungstour - welches sind Eure Lieblingsplätze im Kiez und wo gruselt man sich vielleicht ein wenig? Die fertigen Fotos werden in der BVV vorgestellt. Ihr trefft unsere Bezirks-Stadträte und lernt die Bürgermeisterin Monika Herrmann kennen.
Kommt vorbei und informiert Euch! Oder ruft an, Tel.: 030 505 854 29, Mail: team@kma-antenne.de. Bitte mit Voranmeldung kommen und die Maske nicht vergessen:)
Adresse:
KMAntenne
Fridrichstr. 2-3
10969 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 14-20 Uhr
Donnerstag und Samstag: 15-20 Uhr
Freitag: 16-21 Uhr

Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist die größte Öffentliche Bibliothek Deutschlands. Sie hatte im Jahr 2018 über 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher und ist damit die am besten besuchte Kultureinrichtung Berlins. Sie ist gegenwärtig in der Stadt aufgeteilt auf zwei Publikumsstandorte und ein Außenmagazin – räumliche Bedingungen, die unzureichend und nicht bedarfsgerecht sind. An einem Standort vereint kann die ZLB ein wichtiges Zeichen für Kultur und Bildung in Berlin setzen und ihr volles Potential entfalten.
Im Juni 2018 hat der Berliner Senat nach einer intensiven Prüfung unterschiedlicher Standorte entschieden, die ZLB am Blücherplatz zu errichten – ergänzend zu ihrem Gebäude der Amerika-Gedenkbibliothek.
Abschlussveranstaltung Dialogverfahren "städtebauliche Machbarkeitsstudie ZLB am Blücherplatz“
In dieser Veranstaltung stellt das Planungsteam allen interessierten Besucherinnen und Besuchern die ausgearbeitete städtebauliche Machbarkeitsstudie zum Neubau der ZLB am Blücherplatz vor.
Unter anderem mit Senator Dr. Klaus Lederer (Senatsverwaltung für Kultur und Europa), Senatsbaudirektorin Regula Lüscher (Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen), Baustadtrat Florian Schmidt (Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg), Horst Wohlfarth von Alm (Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz) und Volker Heller (Vorstand der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)). Weitere Infos unter https://www.zlb.de/ueber-uns/projekte/neubauprojekt/aktuelles.html
Abschlussveranstaltung Dialogverfahren "städtebauliche Machbarkeitsstudie ZLB am Blücherplatz“
Wann? Freitag, 17.01.2020, 16 - 19 Uhr
Wo? Forum Factory, Besselstr. 13-14, 10969 Berlin

Am 17. April hat das Quartiersmanagement zusammen mit der Gewobag, dem Mieterbeirat und dem Platzgärtner zu einer kleinen Osteraktion in die Fußgängerzone der Friedrichstraße eingeladen, um den Frühling zu begrüßen. Und wie man sehen kann... an den Häusern und auf den Wegen am Mehringplatz grünt und blüht es jetzt überall.
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Eine gute Quartiersentwicklung klappt vor allem dann, wenn sich möglichst viele Menschen daran beteiligen, miteinander reden und gemeinsame Ideen entwickeln.
Um neue (und alte) Akteure besser kennenzulernen, hatten der Quartiersrat und das Quartiersmanagement-Team am 09. September zum Tag der offenen Tür eingeladen. Hintergrund der Einladung war die bevorstehende Wahl zum Quartiersrat und zur Aktionsfondsjury, für welche der Aufruf zur Kandidatur am 23. September startet.

Seit 2012 gibt es einen Platzgärtner am Mehringplatz. Er sorgt nicht nur dafür, dass die Beete genügend Wasser und Pflege bekommen, sondern ist auch Ansprechpartner für viele Nachbar*innen im Kiez.
Der bisherige Platzgärtner Carsten Seebold musste aus gesundheitlichen Gründen diese Tätigkeit aufgeben. Seine Aufgaben hat am 1. September Martin Selzer übernommen. Herr Selzer hat bereits Erfahrung im Garten- und Landschaftsbau und war für eine Reinigungsfirma tätig. Seiner zukünftigen Aufgabe sieht er positiv entgegen: "Ich freue mich auf die neue Herausforderung und habe schon in meinen ersten Tagen festgestellt, dass es am Mehringplatz immer viel zu tun gibt."
Finanziert wird der Platzgärtner weiterhin gemeinsam von der Gewobag, dem Bezirksamt, der EB-Group und der AOK.

Seit 2018 arbeitet das Projekt "Mehr Sauberkeit im Kiez" daran, die Umweltsituation am Mehringplatz zu verbessern. Ziel ist es, Strukturen zu verankern, die einen Beitrag dazu leisten, weniger Müll zu produzieren und den anfallenden Müll umweltgerechter zu entsorgen. Träger des Projektes ist die gemeinnützige "Yesil Çember – ökologisch interkulturell gGmbH", die in mehreren Berliner Kiezen ähnliche Projekte betreut. Wir haben mit deren Gründerin, der Biologin Gülcan Nitsch, gesprochen und danach gefragt, wie sie diese Ziele erreichen will.

Königlicher Besuch am Mehringplatz: Prinz Charles und Herzogin Camilla besuchten am 8. Mai im Rahmen ihrer Deutschlandreise ein Projekt zur Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt, das im Impact Hub am Mehringplatz angesiedelt ist. Die beiden Träger International Rescue Committee und jobs4refugees bieten die Berufsvorbereitungs-kurse gemeinsam an. Impact Hub ist eine Plattform, auf der sich soziale Träger und Unternehmen international vernetzen.

Der große Malwettbewerb im Vorfeld des „23. Berliner Kinderkarnevals der Kulturen“ (Pfingstsamstag, 08. Juni 2019) ist gestartet. Organisiert wir der Malwettbewerb von der Kreuzberger Musikalischen Aktion e.V. (KMA).
In diesem Jahr haben die Kinder aus dem KMA-Netzwerk den EISBÄR zum Motto-Tier des Kinderkarnevals gekürt. Alle Kinder bis 12 Jahre sind aufgefordert, ihre Fantasien zum Eisbären zu Papier zu bringen (Malen, Zeichnen, Collagen kleben, Skulpturen basteln etc.) und an die Kreuzberger Musikalische Aktion (KMA) unter dem Betreff "Eisbär" per Post zu senden oder persönlich einzureichen.
Eine Jury begutachtet alle Einsendungen und nominiert die drei bis fünf Gewinnerbilder. Diese werden auf dem offiziellen Kinderkarnevals-Plakat abgedruckt. Für die besten Einreichungen locken zusätzlich schöne Preise und in einer AUSSTELLLUNG werden im Mai 2019 alle eingegangenen Kunstwerke gezeigt. Die Preisverleihung findet am Tag der Ausstellungseröffnung mit einem bunten Kinderkulturprogramm statt.
Einsendeschluss: Freitag, 12.04.2019
Adresse: Kreuzberger Musikalische Aktion e.V. (KMA), Friedrichstr. 2, 10969 Berlin
Weitere Infos findet Ihr hier im Flyer

Seit August 2017 steht im Kiez ein Denkmal für die Frauenrechtlerin Marie Juchacz. Am 19. Februar 2019, also genau 100 Jahre nach Juchacz' historischer Rede im Reichstag, trafen sich Vertreter/-innen aus Politik und Gesellschaft, um diesen Moment zu würdigen. Juchacz war die erste Frau, die in einem deutschen Parlament eine Rede hielt. Neben Vertreter/-innen der AWO, deren Gründerin Juchacz war, wohnten der Feier u.a. Berlins Bürgermeister Michael Müller und die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles bei.
Seit Februar 2019 ist das Juchacz-Denkmal nun Teil des europaweiten Kunstprojekts "Straße des Friedens". Diese wurde in den 1920er Jahren von dem deutsch-jüdischen Humanisten und Pazifisten Otto Freundlich entwickelt. Freundlichs Idee war, mit einer "Straße der Skulpturen Paris-Moskau" ein völkerverbindendes Werk zu schaffen. Die Straße des Friedens wird seither immer wieder um neue Skulpturen erweitert.

Was man aus alten Socken alles machen kann: Am Tag der offenen Tür bastelte Gülcan Nitsch von Yesil Çember zusammen mit Besucher*innen im Quartiersbüro kleine Kunstwerke aus Socken. Figuren mit grimmigen, lieben und einfach nur lustigen Gesichtern wurden gebastelt, bis am Ende eine kleine Sockenfamilie auf dem Tisch stand.
Gülcan Nitsch und ihre Mitarbeiterinnen betreuen seit Mitte des Jahres das Projekt "Mehr Sauberkeit im Kiez", das vor allem Müllvermeidung zum Ziel hat. Die Sockenaktion war ein Beispiel, was man mit geschicktem Recycling alles machen kann.
Das Quartiersmanagement hatte Gülcan Nitsch und Robin Spätling vom Projekt "Bewegungsförderung im Wohnumfeld" dazu eingeladen, am Tag der Offenen Tür ihre Projekte vorszustellen.
Das Team hatte dazu einen weihnachtlichen Rahmen geschaffen: Es gab Stollen, Lebkuchen, Plätzchen und warme Getränke.
Zu der an sich schon heimeligen Atmosphäre passte dann noch die Übung, die Robin Spätling den Besucher*innen und dem QM-Team zeigte: Eine Enstpannungsübung, die auch im Sitzen hervorragend funktioniert.
Zum Abschluss des Tages der offenen Tür traf sich noch die AG Wohnen im Kiez zur letzten Sitzung des Jahres in vorweihnachtlicher Stimmung und gedachte eines verstorbenen Mitglieds.
Das QM-Team hat sich in diesem Jahr noch etwas Besonderes ausgedacht und lädt Sie ganz herzlich am Mittwoch, 12. Dezember 2018 zu einem Tag der offenen (Advents-) Tür ein. Von 12 bis 17 Uhr steht das Team bereit, mit Ihnen bei einem Stück Stollen und Kaffee oder Tee über die QM-Arbeit ins Gespräch zu kommen.
Außerdem stellen sich Ihnen die Menschen vor, die derzeit Projekte im Kiez umsetzen. Stellen Sie Ihnen Fragen, was bereits in diesem Jahr passiert ist und lassen Sie sich verraten, was im kommenden Jahr geplant ist.
Frau Gücan Nitsch von Yesil Cember gGmbH wird zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr zu Gast sein und mit Interessierten gemeinsam Adventliches basteln – und zwar mit dem Fokus auf Recycling und Wiederverwertung.
Robin Spaetling vom Verein Stadtbewegung e.V. kommt am Nachmittag und zeigt Ihnen, wie wir mit Entspannungsübungen den vorweihnachtlichen Stress meistern und entspannt das Jahr beenden können.
Tag der offenen Tür
Wann? Mittwoch, 12.12.2018, 12-17 Uhr
Wo? Quartiersbüro, Friedrichstr. 1, 10969 Berlin

Am Montag, den 12. November 2018 sind alle Kinder und Eltern herzlich zum Laternnenumzug eingeladen! Wir treffen uns um 16 Uhr im Freizeitbereich der Kurt-Schuhmacher Schule, Puttkamerstr. 19, und laufen gemeinsam zum Mehringplatz. Dort wird zusammen Musik gemacht und gesungen. Über die Wilhelmstraße laufen wir zurück zur Schule, wo es zum Abschluss ein Lagerfeuer gibt. Der Umzug wird aus Mitteln des Aktionsfonds des Quartiersmanagements Mehringplatz gefördert.
Laternenumzug
Wann? Montag, 12.11.2018, 16 Uhr
Wo? Kurt-Schuhmacher Schule, Puttkamerstr. 19, 10969 Berlin (Start des Umzuges)

Initiiert vom Friedrichshain-Kreuzberg Museum wurden am Dienstag, den 24.07.2018 in Kreuzberg zwölf Stolpersteine für die Familie Merory verlegt, fünf davon vor der Friedrichstraße 1-2. Die meisten Mitglieder der Familie Merory wurden ab 1938 von den Nazis verfolgt, inhaftiert und umgebracht. Nur wenige überlebten die Nazi-Herrschaft.

Die Schülerinnen und Schüler der Galilei-Grundschule staunten nicht schlecht, als sie am 13. März morgens zur Mensa kamen. So viele Erwachsene! Grund war der Besuch von Uschi Glas und dem Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Sie unterstützten an diesem Morgen die Ehrenamtlichen von brotZeit, während die rund 100 Kinder wie jeden Morgen vor dem Frühstücksbuffet erschienen. Herr Müller zeigte sich begeistert von diesem Projekt. Ein weiterer aufregender Termin für einige Schülerinnen und Schüler an diesem Tag war die Scheckübergabe von "Deutschland rundet auf". Sie waren zum Fototermin geladen, als die brotZeit-Vorstände Uschi Glas und Dieter Hermann die Spende in Höhe von 300.000 € überreicht bekamen.
Brotzeit e.V. sucht ehrenamtliche Helfer*innen an der Galilei-Grundschule. Weitere Infos im Flyer.

Berlins Antwort auf die Wegwerfgesellschaft: Mach mit beim Abfallfreitag am 16. November!
Mit dem Abfallfreitag setzen wir zum Auftakt der Europäischen Woche der Abfallvermeidung ein Zeichen gegen den konsumorientierten „Black Friday“. In diesem Jahr steht die Woche der Abfallvermeidung unter dem Motto „Bewusst konsumieren – richtig entsorgen“, sie läuft vom 17.-25. November.
Flyer (Deutsch/Türkisch)
Abfallfreitag
Wann? Fr, 16.11.2018, 14 - 15.30 Uhr
Wo? Mehringplatz, 10969 Berlin
Baustadtrat Florian Schmidt präsentiert Untersuchung zum Milieuschutz. Mehringkiez ist jetzt ebenfalls Soziales Erhaltunggebiet
Steigende Mietpreise und Verdrängung finanziell schwächerer Mieterinnen und Mieter sind ein Dauerthema in den Berliner Innenstadtbezirken. Um die Sozialstruktur im Bezirk zu schützen, hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg deshalb besonders betroffene Stadtviertel als sogenannte "Soziale Erhaltungsgebiete" (bzw. Milieuschutzgebiete) ausgewiesen. Als neuntes Gebiet ist nun die Südliche Friedrichstadt dazu gekommen.

Polizei informierte Anwohnerinnen und Anwohner bei der AG "Wohnen im Kiez"
Der Versammlungsraum im Quartiersbüro war bis auf den letzten Platz gefüllt: Die AG "Wohnen im Kiez" hatte am 10. Januar 2018 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema "Kriminalitäts-Prävention" geladen. Als Experten waren der Präventionsbeauftragte des Polizei-Abschnitts 53, Christian Domke, und sein Kollege Markus Herrmann gekommen, um Fragen der Anwohner*innen zu beantworten und um Sicherheits-Tipps zu geben.
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Spiele zum kostenlosen ausleihen für Jung & Alt
Boccia, Riesen Mikado, Kinder Federball oder Frosch Krokett: Das ist nur eine kleine Auswahl der Spiele und Sportgeräte des Projekts "Draußen aktiv!", die ihr ausleihen könnt. Dazu müsst ihr nur einmalig einen Ausweis ausfüllen. Danach könnt ihr in der Kiezstube die Spiele und Sportgeräte nach Belieben kostenlos ausleihen.
Die Ausleih-Ausweise und die Spiele gibt es in der Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin

Am Donnerstag, den 7. Dezember folgten Vertreterinnen und Vertreter der Hauseigentümer und der Kinder- und Jugendeinrichtung KMAntenne des Trägers KMA e.V. dem Aufruf des Quartiersmanagements am Mehringplatz, um in einer gemeinsamen Aktion ein Zeichen zum Thema Rattenbekämpfung am Mehringplatz zu setzen. Die Verantwortlichen hatten ihre jeweiligen Schädlings-Bekämpfungsfirmen Rentokil und Schade beauftragt, an dem Tag Auskunft zu Rattenbefall und insbesondere zu Rattenbekämpfung im Gebiet zu geben. Das Treffen wurde vom Quartiersmanagement und dem Gesundheitsamt initiiert, um die Bewohnerinnen und Bewohner für die Problematik zu sensibilisieren und um perspektivisch die Bekämpfung der Nager zu optimieren. Die Nicht-Fachleute erhielten auf dem Termin einen erweiterten Blick hinter die Kulissen der Ratten-Bekämpfung.

Das Gebiet rund um den Mehringplatz ist nicht nur vielfältig im Hinblick auf seine Bewohner_innenschaft, auch der öffentliche Raum zeigt an vielen Stellen ein buntes Gesicht.
Neben Pflanzaktionen mit der Nachbarschaft, die die Grünflächen schmücken, findet man an vielen Stellen große und kleine Spuren von Street-Art, einer Kunstform im Öffentlichen Raum. Weiterlesen...

Am 18. August 2017 erfolgte vor gut 200 Gästen die Einweihung des Marie-Juchacz-Denkmals unweit des Mehringplatzes. Mit dem Denkmal soll an die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) erinnert werden, die als erste Frau in einem Deutschen Parlament gesprochen hat, insbesondere für die Gleichberechtigung der Frauen und das Frauenwahlrecht kämpfte und sich Zeit ihres Lebens für die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität einsetzte. Das Denkmal wurde vom Bundesverband der AWO und der Marie-Juchacz-Stiftung errichtet.

Eine wichtige Aufgabe des Quartiersrates ist es, Handlungsnotwendigkeiten im Quartier zu benennen und Lösungsansätze zu diskutieren. Dafür fand im Februar ein Tagesworkshop statt.
In Kleingruppen diskutierten die Mitglieder zunächst, was es braucht, um den Kiez strategisch weiterzuentwickeln und das Gebiet nicht von der gesamtstädtischen Entwicklung abzuhängen und die Wohn- und Lebensbedingungen im
Kiez zu verbessern.
Die Zwischenergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen wurden anschließend vorgestellt und ergänzt. Mit dem Workshop wurde der Startschuss für die Sammlung von Ideen und Bedarfen gemacht, die für die Fortschreibung des Handlungskonzeptes des Quartiersmanagements notwendig sind. Auf der Quartiersratssitzung am 12. März werden die Ergebnisse konkretisiert.
Auch Ihre Ansichten sind uns wichtig!
Am Donnerstag, den 26. April 2018 findet eine öffentliche Bürgerveranstaltung statt. Hier können Sie benennen, was aus Ihrer Sicht notwendig ist, um das Quartier zu stärken. Notieren Sie sich gerne schon diesen Termin!
Der Theodor-Wolff-Park ist eine beliebte Grünfläche im Kiez und kulturelles Erbe zugleich. Errichtet wurde der Park im Zuge der Internationalen Bauausstellung im Jahr 1987 und ist aufgrund seiner besonderen künstlerischen und städtebaulichen Ausgestaltung ein Gartendenkmal. Die Landschaftsarchitekten orientierten sich damals an der im 2. Weltkrieg zerstörten Stadt: der Grundriss des Parks zitiert die frühere Bebauung, Trampelpfade wurden zu Wegen, es gibt Säulengänge, gewollten Wildwuchs und freie Rasenflächen. Mauern und Säulen wurden zum Teil aus dem Materialfundus ehemaliger Kreuzberger Gewerbebauten entwickelt. Ein Manko aber waren lange Zeit die nur dürftigen Spielmöglichkeiten für Kinder. In einem Beteiligungsverfahren, in das Anwohner*innen, Nutzer*innen und umliegende Einrichtungen wie z.B. die Galilei-Grundschule miteinbezogen wurden, wurde ein Konzept entwickelt, wie der Spielplatz im Park aufgewertet werden könnte. Schüler*innen und Kitakinder bauten Modelle und stellten diese 2015 im Park vor. Einige Ideen davon wurden in den Planungen berücksichtigt.
Nachdem das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg grünes Licht gegeben hatte, wurde 2016 mit dem Umbau des Spielplatzes begonnen. Am 7. Juni 2017 konnte der neugestaltete Spielplatz nun feierlich eröffnet werden. Zur Eröffnung waren der Bezirksstadtrat für Bauen und Wohnen Florian Schmidt gekommen, Vertreter*innen des Quartiersrates, des Quartiersmanagements, des Sanierungsbeauftragten der Südlichen Friedrichstadt "Stadtkontor" und der Galilei-Grundschule. "Sie müssen schon hochklettern", wurde dem Bezirksstadtrat zugerufen, als dieser mit seiner Rede beginnen wollte. Schmidt machte mit und erklomm das Klettergerüst. "Ich bin begeistert. Hier wurde nicht nach Schema F gebaut", begann Schmidt. Man merke dem Spielplatz an, so der Bezirksstadtrat weiter, dass es eine Beteiligungswerkstatt gegeben habe, bei der die Kinder mitgemacht hätten: "So kann Freiraumplanung ablaufen."
Schmidt betonte, dass die Bedeutung einer Freifläche wie der Theodor-Wolff-Park im Bezirk nicht hoch genug einzuschätzen sei: "Hier im Gebiet gibt es viele sozial benachteiligte Familien mit vielen Kindern. Häufig wohnen junge Erwachsene noch zu Hause, weil sie im Kiez keinen bezahlbaren Wohnraum finden." Vor diesem Hintergrund, so Schmidt, werde der öffentliche Raum immer wichtiger.
Nach seiner Rede verließ Florian Schmidt das Klettergerüst über die Rutsche, um anschließend zusammen mit den anderen Gästen der Darbietung der Tanz-AG der Galilei-Grundschule zuzuschauen. 
Der Umbau und die Erweiterung des Spielplatzes, der sich jetzt durch naturnahe Holzgerüste und Spielgeräte auszeichnet, wurde mit Sanierungsmitteln in Höhe von 660.000 Euro gefördert. Dass diese Maßnahme nun endlich umgesetzt wurde, ist der unermüdlichen Thematisierung des dringenden Bedarfs durch das Quartiersmanagement am Mehringplatz und der Gebietsvertretung im Sanierungsbeirat Südliche Friedrichstadt zu verdanken.

Am Donnerstag, den 21. September, kamen interessierte Besucherinnen und Besucher zur Bürgerveranstaltung in die Kiezstube. Anlass war die Vorstellung des neuen Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes (IHEK) des Quartiersmanagements. Im IHEK beschreibt das Quartiersmanagement die Situation im Kiez und erläutert, mit welchen Handlungsansätzen und Maßnahmen die Verhältnisse verbessert werden können. Die Bürgerversammlung war gleichzeitig der Auftakt für die Wahlen zum Quartiersrat und zur Aktionsfondsjury. Bis zum 2. November sowie am Wahltag, den 27. November, können die Bewohnerinnen und Bewohner für einen Sitz in einem der beiden Gremien kandidieren.
Ab September 2017 finden Sie hier archivierte Artikel und Meldungen, die unter "Aktuelles" veröffentlich wurden.

wir wünschen Ihnen und Euch allen eine fröhlich besinnliche Weihnachtszeit und gute Erholung an den freien Tagen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit, die konstruktiven Ideen, das Mitmachen, das Interesse und den Einsatz für unser Gebiet rund um den Mehringplatz! Lassen Sie uns auch in 2018 daran weiterarbeiten, dass sich der Mehringplatz von einem sozialen Brennpunkt zu einem innerstädtischen Quartier mit attraktiver Wohnqualität und guten Lern- und Lebensbedingungen im gesamten Stadtgefüge behauptet, ohne dass die bisherige Bewohnerschaft verdrängt wird.
Wir freuen uns auch in 2018 auf neue Begegnungen, Projekte und Aktionen mit Ihnen!
Jedem einzelnen von Ihnen wünschen wir für das neue Jahr sowohl privat als auch beruflich viel Erfolg, Gesundheit und viele schöne Momente und Anlässe der Freude.
Es grüßt ganz herzlich das gesamte QM-Team vom Mehringplatz !

Aktiv im Kiez – mitgestalten und mitbestimmen
Wählen Sie die BewohnervertreterInnen für den Quartiersrat und die Aktionsfondsjury am Mehringplatz!
Am 27. November werden der Quartiersrat und die Aktionsfondsjury neu gewählt. Nutzen Sie die Gelegenheit und geben Sie Ihre Stimme ab. Die BewohnervertreterInnen können in den Gremien die Entwicklung des Gebietes mitbestimmen- durch Ihre ideen, ihre Meinung und ihr Engagement.
Informieren Sie sich hier über die KandidatInnen des Quartiersrates und der Aktionsfondsjury.
Ansprache des Bezirksstadtrates Florian Schmidt
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Am Dienstag, den 28.11.2017 findet zwischen 16:00 und 18:00 Uhr die traditionelle Baumschmückaktion in der Fußgängerzone der Friedrichstraße statt. Der Weihnachtsbaum, der wie in jedem Jahr von der Gewobag für den Kiez im Gebiet angeschafft wird, soll bereits am Vormittag aufgestellt werden. Über die Aktionsfondsjury des Quartiersmanagements konnten Dekorationsmittel angeschafft werden, die in Kooperation mit den Jugendträgern KMA e.V. und Outreach mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr aufgehängt werden. Wir freuen uns, dass sich auch in diesem Jahr wieder jemand aus der Nachbarschaft dafür eingesetzt hat diese Aktion voranzutreiben, um damit einen sichtbaren Beitrag zur Adventsstimmung am Mehringplatz zu leisten.

Die Komische Oper Berlin kommt mit ihrem Operndolmu? nach Kreuzberg und lädt zu einem Opernprogramm in Kleinbus-Besetzung in die Kiezstube am Mehringplatz ein.
Das Programm "In zwei Heimaten zuhause" präsentiert Arien und Duette aus 500 Jahren Operngeschichte, die davon erzählen, was es heißt, das Glück in der Ferne zu suchen, dafür das Vertraute zu verlassen und schließlich ein zu Hause in der Welt nicht nur an einem, sondern an mehreren Orten zu finden. Dabei verknüpft sich das Opern- und Operettenrepertoire auf Deutsch, italienisch und französisch nahtlos mit Volksliedern aus der Türkei, Kroatien und Holland.
Wann? Mi, 6. September 2017, 19:15 Uhr
Wo? Kiezstube in Kreuzberg, Mehringplatz 7, 10969 Berlin, Hallesches Tor (U1)
Der Eintritt ist kostenlos!

Das Nachbarschaftsfest "Tanz im Mai"
Der appetitmachende Geruch von gegrilltem Sucuk zog durch den Innenring am Mehringplatz, untermalt von der rhythmischen Blasmusik des Orchesters Brane Al Gin, das sich gegenüber des Café MadaMe im Luftgeschoss aufgebaut hatte. Die Bläser waren der Eröffnungs-Gig des Nachbarschaftsfestes "Tanz im Mai", das am Samstag, 13. Mai 2017 am Mehringplatz gefeiert wurde. Organisiert wurde das Fest vom Café MadaMe und engagierten Menschen aus dem Kiez. "Wir haben die Leute direkt angesprochen, ob sie mitmachen und etwas zum Fest beitragen wollen", erzählt Frau Tändler, die seit 42 Jahren am Mehringplatz wohnt und zum Organisationskomitee gehörte.

Es standen Blumensträuße auf dem Tisch, es gab Gebäck und Getränke. Tücher in allen Farben lagen vor jedem Platz, daneben Farbtöpfchen, Schablonen und Pinsel. Anlässlich des Weltfrauentags hatte eine Anwohnerin über den Aktionsfonds Mittel beantragt, damit Frauen aus dem Kiez gemeinsam Schals und Kopftücher bemalen konnten. 17 Frauen folgten der Einladung und pinselten in geduldiger Kleinarbeit schöne Muster auf die Stoffe. Die kreative Aktion, die Frauen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenbrachte, fand dieses Mal im Quartiersmanagementbüro statt.